NWO-Stiftung Belcampo





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Kluge Gemeindepolitiker geben
Boden nur im Baurecht ab

Geschichte der NWO-Stiftung Belcampo

2013 Ende März treffen sich sechs Schweizer Bodenstiftungen in Basel zu einem ersten Kennenlernen. Im Oktober gründen sie das Infonetzwerk "Gemeingut Boden". Erste gemeinsame Unternehmen sind eine Website sowie eine für 2014 geplante öffentliche Veranstaltung.

Die Stiftung kann in Rüti ZH ein überbautes Grundstück von 300 m2 zu einem symbolischen Preis erwerben. Der Verkäufer sichert sich die lebenslange Nutzniessung, anschliessend geht der Baurechtsvertrag an die NWO-Stiftung Belcampo über.

2012 Erste öffentliche Tagung der NWO-Stiftung Belcampo unter dem Titel "Eigentum und Freiheit". Sechs namhafte Referenten und rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren einen Samstag lang Alternativen zum herrschenden Eigentumsrecht. Überwiegend positives Echo. Die Tagung findet ihren schriftlichen Niederschlag in einer Broschüre. Sie ist beim Sekretariat weiterhin erhältlich.
2011 Die Fusion der Siftungen "Bel Campo" und "NWO - für natürliche Wirtschaftsordnung" ist perfekt. Am 21. Juni verfügt die Stiftungsaufsicht die Fusion, am 12. September ist sie im Handelsregister des Kantons Schwyz eingetragen. Fusioniert haben auch die Namen der beiden Vorgängerstifungen. Sie heissen künftig gemeinsam "NWO-Stiftung Belcampo".

Die neue Stiftung bereitet intensiv eine öffentliche Tagung zum Thema Eigentum vor. Sie findet am 28. Januar 2012 im Campus Muristalden in Bern statt. Namhafte Referenten und Workshopleiter haben ihr Mitmachen zugesagt. Sie präsentieren und diskutieren mit den Teilnehmern alternative Eigentumsmodelle.

2010 Die NWO-Stiftung und die Stiftung Belcampo fusionieren zur NWO-Stiftung Belcampo. Das Stiftungsstatut wird angepasst. Die Stiftungsräte Marianne Kunz-Tapernoux und Alfred von Euw von Belcampo treten in den neuen, gemeinsamen Stiftungsrat ein. Dieser kann heute 5 bis 12 Mitglieder zählen (bisher 5 bis 9). Aktuell sind es 8 Mitglieder.
2008 Die Stiftungen NWO und Belcampo nehmen Gespräche zu einer möglichen Zusammenarbeit auf. Die Zielsetzungen der beiden Organisationen sind sehr ähnlich.
2007

Die Stiftung baut eine eigene Homepage auf. Sie soll bodenpolitische Aktivitäten aufgreifen und kommentieren, Grundlagen zu Bodenreform und Baurechtsverträgen vermitteln und die Verbindungen zu verwandten Organisationen aufzeigen.

2005 Bezug der beiden Baurechtshäuser in Hölstein.
2004 In Hölstein BL wird gebaut. Auf der Parzelle errichten zwei Familien aus der Region Basel ein Doppel-Einfamilienhaus. Die NWO-Stiftung gewährt ihnen ein Baurecht für 80 Jahre mit klar kalkulierbarem Baurechtszins.
2002 In Egliswil AG erwirbt die Stiftung eine überbaute Parzelle. Das Haus gehört dem Bewohner. Er erhält den Boden dazu von der Stiftung im Baurecht.
1998 Die Bestände der Bibliothek in Basel werden fachmännisch und nach neusten Erkenntnissen katalogisiert. Die Stiftung bezahlt diese Arbeiten mit 10'000 Franken.
1997 Erste offizielle Kontaktaufnahme mit der Anna-Maria-und-Karl-Kramer-Stiftung. Der Austausch von Stiftungsräten kommt nicht zu Stande.
1993 Paul Gysin, der Stifter, stirbt am 14.Mai in seinem Tessiner Heim im Alter von 82 Jahren.
1992 Die Stiftung übernimmt die Hinterlassenschaft der Satiz. Sie besteht zur Hauptsache aus einem Vermögen von rund 90'000 Franken, das als zinsfreie bzw. zinsgünstige Darlehen in Umlauf ist. Satiz steht für "Schweiz.Arbeitgemeinschaft Theseus Interessenten Zürich". Sie wurde von Max R. Suter gegründet. Die Stiftung NWO richtet einen Bodenfonds ein: Geschenkte oder erworbene Grundstücke werden im Baurecht abgegeben.
1991 Die Bibliothek ist definitiv in Basel eingerichtet.
1989 Die Stiftung gelangt durch einen Schenkungsvertrag in den Besitz einer Wohnbauparzelle von 800 Quadratmetern Fläche in Hölstein BL. Die Schenkenden behalten ein lebenslanges Nutzungsrecht. Das Grundstück soll zum Grundstock für einen Bodenfonds der Stiftung werden.
1988 Mit dem Schweiz. Wirtschaftsarchiv in Basel (Wirtschaftswissenschaftl. Zentrum) wird ein Depositumvertrag für die Freiwirtsch. Bibliothek abgeschlossen. Die Bücherbestände werden von San Pietro di Stabio im Tessin nach Basel übergeführt. Nach 20 Jahren fallen die Bestände voraussichtlich ins Eigentum des WWZ.
1986

Auf dem Notariat Uster wird die NWO-Stiftung für natürliche Wirtschaftsordnung gegründet. Paul Gysin ist der Stifter. Das Vermögen besteht aus seiner rund 4'000 Bände umfassenden Schweiz. Freiwirtschaftlichen Bibliothek sowie aus einer Barschaft von 10'000 Franken zu deren Unterhalt.

Der Stiftungszweck gemäss Statut:"Die Stiftung bezweckt die Förderung von Ideen und Aktivitäten, die zu einer natürlichen Wirtschaftsordnung im Sinne der Ideen des Wirtschafts- und Sozialreformers Silvio Gesell (1862-1930) und deren Weiterentwicklung beitragen. Insbesondere erstrebt sie ein Bodenrecht, das die Grundrente der Allgemeinheit zufliessen lässt und eine Wirtschaftsordnung, die das arbeitsfreie Einkommen stetig verringert. Die Wirtschaft hat die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen

1984 Heinz Girschweiler präsentiert seine Idee einer freiwirtschaftlichen Stiftung zuerst Paul Gysin, dem Gründer der Schweizerischen Freiwirtschaftlichen Bibliothek und anschliessend der Geschäftsleitung der LSPS (Liberalsozialistische Partei Schweiz, Vorgängerorganisation der INWO Schweiz). Die Idee stösst auf Zustimmung. Einzelne Stimmen warnen vor einer "Vielzweckstiftung".

 

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