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Boden
im Eigentum der Öffentlichkeit soll
nur
noch im Baurecht abgegeben werden

Die Freiwirtschaftliche
Bibliothek
Bei der "Freiwirtschaftlichen Bibliothek"
handelt es sich um eine Spezialsammlung mit rund 1'200 Titeln
zu der von Silvio Gesell (1869-1930) begründeten Freiwirtschaftslehre.
Die Sammlung ist als Sonderbestand in der Bibliothek des Wirtschaftswissenschaftlichen
Zentrums (WWZ) der Universität Basel untergebracht und kann im
IDS Katalog der Universitätsbibliotheken Basel und Bern abgerufen
werden http://www.ub.unibas.ch/wwz-bibliothek-swa/recherche/weitere-bestaende/freiwirtschaftliche-bibliothek/.
Die Sammlung der Freiwirtschaftlichen
Bibliothek ist das langjährige Werk des Baslers Paul Gysin (1911-1993).
Während rund 35 Jahren trug er zum Thema Geld- und Bodenreform
Bücher, Broschüren und Pamphlete zusammen, um sie der Forschung
zugänglich zu machen. Die Freiwirtschaftliche Bibliothek dokumentiert
die theoretischen Grundlagen der Freiwirtschaftslehre, ihre wirtschaftspolitischen
Forderungen und deren Rezeption in der Schweiz.
Politisches Sprachrohr für die Ideen
Silvio Gesells in der Schweiz waren ab 1915 folgende Organisationen:
- Schweizerischer Freiland-Freigeld-Bund
(1915-1923)
- Schweizerischer Freiwirtschaftsbund
(1924-1943)
- FBS Freiwirtschaftliche Bewegung
der Schweiz (1943-2010)
- LSPS, Liberalsozialistische
Partei der Schweiz (1946-1990)
- INWO Schweiz - Initiative für
Natürliche Wirtschaftsordnung (seit 1990).
Die Freiwirtschaftliche Bibliothek
beinhaltet einen umfassenden Schriftenbestand der wichtigsten
Vertreter dieser Organisationen: Hans Bernoulli (1876-1959), Theophil
Christen (1873-1920), Friedrich Salzmann (1915-1990), Werner Schmid
(1898-1981), Fritz Schwarz (1887-1958), Hans-Konrad Sonderegger
(1891-1944), Werner Zimmermann (1893-1982) und weitere.
Die NWO-Stiftung Belcampo trägt
zur laufenden Ergänzung dieses Bestandes bei.
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